Eingliederungshilfe

Der Bereich der stationären Eingliederungshilfe der Markus-Pflüger-Zentren richtet sich an Menschen ab dem 18. Lebensjahr, die eine intensive Begleitung und Förderung aufgrund ihrer seelischen Behinderung benötigen.

Das Leben in einer Wohngruppe schafft Möglichkeiten, die soziale Isolation zu überwinden und sich in gegenseitiger Akzeptanz und Unterstützung zu üben. Regelmäßige Einzel- und Gruppengespräche, gemeinsame Aktivitäten sowie eine verlässliche Beziehung in der Betreuung sind grundlegende Prinzipien unserer Arbeit.

Die Unterstützungsleistungen im stationären Rahmen richten sich nach den individuellen Ressourcen und Fähigkeiten der Klienten. Ziel ist für uns hierbei ein größtmögliches Maß an Selbstständigkeit und Autonomie mit jedem Einzelnen zu erarbeiten und zu festigen, sowie einen Übergang in andere Wohnformen gemeinsam zu prüfen.

Zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetztes befindet sich das MPZ zurzeit in einem Dezentralisierungs- und Ambulantisierungsprozess. Unser Ziel ist es, unseren Klienten mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Aus diesem Grund schaffen wir fortlaufend kleinere Wohngemeinschaften, in welchen unsere Bewohner ein eigenständigeres Wohnen und Leben erproben können. Dies geschieht aktuell in drei Außenwohngruppen. Erweitert wird unser Portfolio im Sommer 2020 durch einen ambulanten Dienst, welcher das betreute Wohnen im Rahmen der Eingliederungshilfe anbieten wird. Flankierend zum betreuten Wohnen  wird unser ambulanter Pflegedienst eine  ambulante Psychiatriepflege anbieten.